- Interview mit einem treuen Rodenbacher.(2)

Beim Tag der Offenen Tür am 20. Juni 2009 haben sich auch Besucher bei den Gebr. Diemer, Modell und Formenbau GmbH in Rodenbach (www.formenbau-diemer.de) über deren Aktivitäten informiert. Sie waren dabei angetan von dem interessanten und weit verzweigten Geschäftsfeld dieser im Jahr 1970 gegründeten Firma. Dieser Sachverhalt ist Anlass für das folgende Gespräch, welches wir mit den beiden Geschäftsführern Günter und Udo Diemer führen:

Frage: Meine Herren, erläutern Sie einmal die Aktivitäten Ihres Unternehmens.
Antwort: Seit nunmehr fast 40 Jahren sind wir schon kompetenter Ansprechpartner für Modell- und Formenbau im In- und Ausland. Die Herstellung von Schäumformen ist unser Schwerpunkt. In Ebertsheim haben wir zurzeit 12 Mitarbeiter, hier ist auch der Stammsitz unseres Unternehmens. In der Schweiz eröffneten wir 1988 die Firma Diemer AG, um den dortigen Markt mit Schäumformen zu betreuen, dies tun wir mit 5 Mitarbeitern.
Seit 1996 haben wir ein Partnerunternehmen in Rumänien mit rd. 20 Mitarbeitern. Dort fertigen wir Formen aus Aluminium-Guss.
Insgesamt haben wir rd. 37 MitarbeiterInnen beschäftigt.
Frage: Wie erklären Sie sich den Erfolg Ihres Unternehmens?
Antwort: Langjährige Erfahrung und ein motiviertes Team sind Garant für Fachkenntnis, innovative Ideen, Beratung, exakte Umsetzung der Kundenanforderungen und einwandfreie Produkte.
Qualität ist für uns selbstverständlich. Um dies zu erreichen und zu erhalten benötigt es den engen Kontakt mit unseren Kunden. Große Werbung unsererseits ist dabei nicht nötig, die Weitergabe unserer Qualitätsstandards durch „Mundpropaganda“ sichert unsere Entwicklung.
Frage: Wie schätzen Sie die Zukunft Ihres Unternehmens ein?
Antwort: Unsere moderne Technik, CNC, CAD und CAM (= computerunterstützte Fertigung) Gravier- und Fräsmaschinen sowie die oben genannten Erfolgsparameter garantieren unsere Zukunft – wir sehen sie hoffnungsvoll und sind dabei bestrebt, den Überblick zu behalten und uns nichts über den Kopf wachsen zu lassen.
Frage: Wie fühlen Sie sich in unserem Dorf?
Antwort: Als geborene Rodenbacher haben wir hier unsere Heimat. Die Nachfolgefrage ist mit Sohn Udo geregelt, was könnte uns bedrücken, uns gefällt es hier und Heimat ist ein wichtiges, kostbares Gut.
Frage: Was würden Sie gerne verbessern wenn Sie einen Wunsch frei hätten?
Antwort: Wir würden gerne unser Unternehmen baulich verändern und werden die nötigen Anträge in Kürze an die Gemeinde stellen. Am liebsten wäre uns, wenn wir unseren Betrieb hier in Rodenbach Richtung Westen erweitern könnten.

Danke für das Gespräch.