Historik

Der Weg zum „Vogelnest“

Es war ein langer, beschwerlicher, kostenintensiver, nervenaufreibender und schweißtreibender Weg, bis der Natur- und Vogelschutzverein Ebertsheim e.V. für sich ein Vereinsheim und für die Gemeinde ein Schmuckstück geschaffen hat.

Die Ewerdsummer Gruwe

Die Gemeinde Ebertsheim im Eisbachtal hat eine lange Geschichte; die fränkische Siedlung „Eberolfsheim“ = Heim des Eberolf, wurde 765 erstmals im Lorscher Kodex erwähnt. Die ersten Ansiedlungen sind aber wesentlich älter wie die Funde aus der Zeit um 500 v.Chr. und der römischen Epoche um 100 n.Chr. zeigen. Auch die Sandsteintradition ist schon sehr alt, und im Gemeindewappen dokumentiert, das auf Grundlage des Gerichtssiegels von 1743 im Jahr 1926 genehmigt wurde:

Kulturdenkmäler

Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz
Folgende Gebäude und Kulturdenkmäler sind in der Denkmaltopographie, Band 13.2
aus dem Jahre 2006 aufgeführt:
 
Ebertsheim:
- Protestantische Stephankirche
- Katholische Kirche Vierzehn Nothelfer in der Bahnhofstraße 21
- ehemaliger Bahnhof (1876)
- Sturz der Pforte aus dem 18. Jahrhundert in der Hauptstr. 7
- Rathaus, errichtet als Schulhaus 1870 in der Hauptstr. 13
- Spätbarockes Wohnhaus Hauptstraße 15
- Dreiseitenhof aus der Mitte des 18. Jahrhunderts in der Hauptstr.

Geschichte Ebertsheims

Die Gemeinde Ebertsheim hat sich aus einem Haufendorf heraus entwickelt, das an der alten Römerstraße von Metz nach Worms in Bezug zur römischen Siedlung in Eisenberg entstand. Die erste urkundliche Erwähnung von Ebertsheim erfolgte 765 n. Chr. im Kodex des Klosters Lorsch als "Eberolfesheim", "Ibersheim", danach 1362 "Ebertsheim". Das Kloster Höningen besaß schon 1305 das Recht des Pfarrsatzes. Die ersten Ansiedlungen sind aber wesentlich älter wie Funde aus der Zeit um 500 v. Chr. und der römischen Epoche (um 100 n. Chr.) zeigen. Ebertsheim, ein Ort mit überwiegend ländlichem Charakter, gehörte zum Besitz der gräflichen Linie Leiningen-Westerburg.

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